Besuch bei Amazon in Winsen/Luhe

Im September letzten Jahres ist ein neues Verteilerzentrum von Amazon in Winsen/Luhe eröffnet worden.

1.800 Mitarbeiter sind dort in der Regel beschäftigt, in Spitzenzeiten rund 2.500. Amazon ist damit einer der größten Arbeitgeber in der Region, ein umstrittener, wie wir ja aus der Presse immer wieder zu hören bekommen. Wir hatten die Möglichkeit, einmal den Ablauf und das System Amazon live zu erleben. Dies haben dann auch ca. 40 Kolleginnen und Kollegen des Maschinenmeistervereins genutzt.

Wir konnten den Arbeitsablauf vom Wareneingang bis zur Auslieferung der Pakete miterleben. Bis zu 1 Million (in der Weihnachtszeit) verlassen das Logistikzentrum jeden Tag.

Die Waren werden eingescannt und dann in fahrbaren Regale „chaotisch“ eingelagert. Diese Fahr-Regale werden nach einer Kundenbestellung zu den Packstationen der Auslieferung gefahren. Aus Ihnen entnimmt dann ein Mitarbeiter die gewünschten Produkte und leitet sie zum Versand weiter. Dies ist das erste Lager dieser Art, die Zusammenstellung der Waren wird z. Zt. noch von Mitarbeitern durchgeführt. Obwohl Amazon sehr auf Robotertechnik setzt, können viele Arbeitsschritte im Augenblick nur von Menschen erledigt werden.

Beeindruckend war die Geschwindigkeit und die Präzision, mit der die Bestellungen abgearbeitet wurden.

Sicher kann man dieser Unternehmensform kritisch gegenüberstehen, aber es würde Amazon nicht geben, wenn der Markt sowas nicht brauchen würde. Onlinehandel ist eine boomende Art Waren zu kaufen, und verändert unser Kaufverhalten nachhaltig. Alle großen Versandhäuser arbeiten auf diese Art und Weise, Amazon ist halt nur eins davon.

Vielleicht sieht der eine oder andere ja jetzt auch das Paket, dass er dann in den Händen hält, mit anderen Augen. Mittlerweile arbeitet Amazon auch an Ihrer Außendarstellung und bietet über das Internet Besuchertouren generell an.

 

 

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